14. Mai 2026 | Auffahrt Ausmarsch

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Auffahrtsausmarsch der Männerriege Bassersdorf vom 14. Mai 2026

Die Wettervoraussagen für Auffahrt waren nicht gerade rosig, doch beim Aufstehen schien überraschenderweise die Sonne durchs Fenster, was positiv stimmen liess. Kurz danach wurde es aber wieder trüb und regnerisch, so dass mit einer nassen Wanderung zu rechnen war. Schon vor 9 Uhr standen schon Joe und Reini im gedeckten Eingang beim alten Türmlischulhaus bereit. Sodann gesellten sich acht weitere mit Regenschutz und Regenschirm ausgerüstete «sportliche» Männerriegler (Foto 3) dazu. Als alle angekommen waren, erklärte der Wanderleiter, Joe Feierabend, (Foto 1) die Route durch den Hardwald in Richtung Kloten, die auch bei Opfikon am «Russengraben» vorbeiführen sollte und schilderte kurz den damit verbundenen historischen Zusammenhang (siehe Foto 9 / Text Objekttafel 20).

Danach ging es zügigen Schrittes mit aufgespannten Regenschirmen zum Vorbuchen und durch den triefend nassen Wald (Foto 4) mit teils kurzen Regenpausen und sonnigen Augenblicken weiter zum Forsthaus Wallisellen, wo wir an Auffahrt vor vier Jahren auch schon verköstigt worden waren. Nach kurzer Zeit gelangten wir zum besagten «Russengraben», den die meisten von uns nicht gekannt hatten und hielten bei der sogenannten Hinterrüti (Foto) kurz inne, um die Informationstafel zu studieren (Foto). Die kurzzeitig scheinende Sonne und der Blick auf den Uetliberg (Foto 10) sorgten für gute Stimmung. Gut die Hälfte des Weges war geschafft und es ging weiter zielstrebig dem Waldrand entlang in Richtung Schluefweg, wo es leider schon wieder zu regnen anfing. Unterwegs begegneten wir einer grösseren in geschlossenen Reihen marschierende Pfadfinderschar. Gut, dass wir mit unseren neuen Caps, wenn auch weniger geschlossen laufend, als Gruppe erkennbar waren. Ein weiterer Waldgänger schenkte uns sogar ein Kompliment für unsere Kopfbedeckung, was uns natürlich sehr freute. Nach kurzem Orientierungshalt beim verwaisten Seilparks (Foto 14) musste nur noch ein kurzer steiler Anstieg geschafft werden, der uns direkt zum Vereinshaus des Turnvereins Kloten führte, wo wir von Doris, der Partnerin von Remo, freundlich empfangen wurden und unsere nassen Jacken ausziehen konnten.

Es war schon immer so, dass die älteren Marschteilnehmer und jene, die es gerne gemütlich nehmen, etwas später starten und dann eine kürzere Route zum gemeinsamen Zielort bestreiten. Acht Teilnehmer entschieden sich für diese Variante und fanden sich um 9 Uhr 30 am Start beim Türmlischulhaus ein. Dem Gleisweg entlang ging’s dann Richtung Hardwald und in direkter Linie auf bekannten Waldwegen nach Kloten. Beim Waldausgang wurde links abgebogen, um die dort neu entstandene Wohnsiedlung auf dem Ho-chi-Min-Pfad links zu umgehen. Dieser Waldpfad führte zuletzt am Baum-Kletterpark vorbei zum Marschziel. Dieses wurde etwa eine Viertelstunde vor der anderen Gruppe erreicht und ermöglichte so eine ausgedehnte Apéro-Pause.

Der schöne und grosse Raum (Foto 31) mit dem lodernden Chemineefeuer wirkte sehr gemütlich und einladend. Unsere Seniorenkollegen sassen auch schon behäbig am langen Tisch und freuten sich über unsere Ankunft (Foto 15/16). Auch Max und Horst (Foto 25) fühlten sich sichtlich wohl in der grossen Runde und genossen die Tischgemeinschaft. Nach dem Apero wurden wir nach kurzer Begrüssung von Remo (Foto 19) an die gedeckte Tafel gebeten, wo uns nach vorgängigem Salat feine Kräuterknöpfli mit würzigen Stroganoff-Streifen (Foto 39) serviert wurden, welche von einem befreundeten Koch, unterstützt von Doris und Heinz eigens für uns zubereitet worden waren. Zuvor hatte uns Remo noch einem kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des Vereinshauses, welches im Jahr 2001 eröffnet worden war, gegeben. Unser Präsident war 30 Jahre lang Mitglied des Turnvereins Kloten und mit der Lokalität sehr verbunden gewesen. Leider muss das schön eingerichtete Vereinshaus nächstes Jahr einem Fernheizkraftwerk weichen und abgerissen werden, jedoch mit einem grösseren darin integrierten Raum, der weiter dem Turnverein Kloten auch zur Weitervermietung zur Verfügung stehen wird, Ersatz geboten. 

Nachdem alle satt geworden waren, galt es zunächst noch dem Koch (Foto 41) und auch seinem ausgezeichneten Küchenteam mit Doris, Heinz und Oliver (Foto 46) mit einem von Werner Vogel kommandierten «zwei plus eins» Turnerklatsch für die Kochkünste und den super Service zu danken. Die Zeit verlief bei angeregten Gesprächen (Foto 33) sehr schnell und der gemütliche Vormittag wurde noch mit einem Stück Schwarzwäldertorte und Kaffee abgerundet. Zum Schluss wurde auch Remos grosser Einsatz mit einem zweifachen Turnerklatsch herzlich verdankt. Bei guter Stimmung brach eine grössere Gruppe auf, um auf kürzeren oder längeren Wegen zum Bahnhof zu gelangen, wo diese nach kurzer Fahrt zufrieden in Bassersdorf ankam, während eine kleinere Gruppe den Rückweg unter die Füsse nahm.

Es war trotz kühler und nasser Witterung ein sehr gelungener und schöner Anlass, der uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 
Andreas Handschin
 

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