4. Juli 2026 | Präsireise 2. Tag: Wanderung Grenchenberg - Weissenstein / Stadtbesichtigung Solothurn - Nachtessen
Es ist Samstag, der 4. Juli, und wir befinden uns mitten in der Präsi-Reise. Für die meisten von uns beginnt nun der Wandertag auf den Weissenstein.
Nach einem reichhaltigen Frühstück werden wir von unseren Fahrern Marco und Markus um 8.30 Uhr vor dem Hotel Ochsen abgeholt. Wir fahren in Richtung Unterer Grenchenberg, der auf 1'300 m ü. M. liegt.
Nach dem Startkaffee teilt sich die Gruppe: Die einen nehmen die Wanderung bis zum Weissenstein unter die Füsse, während die Nichtwandergruppe vor Ort entscheidet, wie weit sie gehen und was sie individuell besichtigen möchte. (Bericht "Nichtwanderer" von Peter Gmeiner siehe im Anschluss zu diesem Bericht!)
Los geht es an der Sternwarte vorbei auf der Wanderroute Nr. 5 in Richtung Hasenmatt. Wir passieren Kuhweiden und werden unterwegs immer wieder vom Weg an den Rand des Hügelzuges gelockt, um die wunderbare Aussicht über das Tal mit den Aareschlaufen und der Bergkette im Hintergrund zu bestaunen. Südwestlich sehen wir den Bieler-, den Murten- und den Neuenburgersee.
Nach der Mittagspause geht es hinunter über Egg auf 1'294 m, bevor wir wieder zum Restaurant Weissenstein auf 1'354 m gelangen. Dort erwartet uns ein Apéro mit Plättli, Wein und Mineralwasser. Inzwischen stehen unsere beiden Autos für die Rückfahrt nach Arlesheim ins Hotel Ochsen bereit.
Um 19.00 Uhr startet dann das Drei-Gang-Menü in der Zunftstube.
Das Essen ist kreativ zusammengestellt und schmeckt himmlisch. Zwischen Hauptgang und Dessert unterbricht Raymond unsere Gespräche und bittet um Aufmerksamkeit. Dann geht die Tür auf – und wer kommt herein? Wir sind hier im Baselbiet, und die Fasnacht ist längst vorbei. Doch tatsächlich erscheint ein «Waggis» mit einem grossen Buch in der Hand und präsentiert uns einige Schnitzelbänke, die speziell für uns, die Männerriege, und auf Bassersdorf zugeschnitten sind. Ja, Raymond nutzt alle guten Beziehungen, die er hat, zu unseren Gunsten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön – verbunden mit einem lauten Turnerklatsch, den wir an diesem Wochenende mehrmals anwenden konnten.
Beat Schneeberger
Bericht Nichtwanderer (Alternativprogramm)
Nach Erreichen des Zwischenziels Unterer Grenchenberg stärkten sich alle Teilnehmer vorerst mal mit einem feinen Startkaffee. Danach startete die Wandergruppe zum ausgedehnten Marsch nach Weissenstein, während die Teilnehmendem am Alternativprogramm vom Oberen Grenchenberg aus die grossartige Aussicht ins weite Land bis zum Alpenkranz genossen. Dann folgte die Fortsetzung der Autofahrt über Grenchen nach Solothurn. Beim Baslertor konnte parkiert werden und nach einem Spaziergang an der St. Ursen-Kathedrale vorbei waren wir mitten im Gewusel des Solothurner Viktualienmarktes. Es war interessant zu sehen, was alles angeboten wurde, aber etwas mühsam, sich durch das lebhafte Treiben durchzuwursteln. Nahe beim «Roten Turm» fanden wir ein Strassenrestaurant und löschten den angestauten Durst. Einzelne suchten noch den Ort auf mit dem berühmten Zifferblatt das nur «öuf» (elf) Stunden anzeigt. Für diese krumme Zahl ist Solothurn berühmt, und man begegnet ihr wiederholt an diesem gediegenen Ort, nicht zuletzt beim» öufi-Bier».
Nach dieser willkommenen Solothurner-Pause wurde die Fahrt fortgesetzt. Eine steile aber gut befahrbare Strasse führte nun hoch zum Weissenstein. Dort begaben nun auch wir Alternative uns auf einen kleinen Marsch auf dem bekannten Planetenweg. Schon bald kamen uns dort die vom Grenchenberg herangewanderten Kameraden entgegen, und so bewältigten wir gemeinsam die letzte Steigung zum Bergrestaurant Weissenstein, wo uns an schönster Aussichtslage ein willkommener Apéro riche vereinte.
Peter Gmeiner
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