
Fotos: Martin Thomann / Beat Schneeberger / Peter Nünlist
5. Juli 2026 | Präsireise 3: Tag: Omega/Swatch-Museum - Mittagessen in Wingreis (Restaurant Engelberg) - Rückreise
Zeitreise, Weinreise und Heimreise
Der dritte und leider schon letzte Tag unserer Präsireise begann im Hotel Ochsen in Arlesheim mit einem Frühstück, das diesen Namen kaum verdient – es war eher ein Festbankett. Es wurde zugelangt, als stünde eine Turnstunde auf dem Programm. Da aber nur Sitzen, Staunen und Geniessen angesagt war, konnten wir die Kalorien ganz entspannt bunkern.
Pünktlich – schliesslich stand das Thema Zeit auf dem Programm – brachte uns unser Privatbüsli zum Swatch- und Omega-Museum nach Biel. Dort bestaunten wir die Geschichte der berühmten Omega-Uhren sowie die riesige Sammlung aller jemals produzierten Swatch-Uhren. Einige Modelle waren so alt, dass gewisse Vereinskollegen meinten: «So eine hatte ich auch einmal!» Andere stellten fest, dass ihre erste Swatch inzwischen offiziell Kultstatus geniesst. Die Zeit vergeht eben – bei den einen schneller als bei den anderen.
Nach so viel Uhrmacherkunst schlug die innere Uhr eindeutig «Mittagessen». Also ging die Reise weiter an den wunderschönen Bielersee ins Restaurant Engelberg in Wingreis. Dort wurden wir mit einem ausgezeichneten Fischteller verwöhnt. Dazu gab es feinen Weisswein und einen herrlichen Pinot Noir. Ob der Fisch wegen des Weins oder der Wein wegen des Fisches so gut schmeckte, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Sicher ist nur: Die Gläser wurden nicht alt.
Mit zufriedenen Gesichtern und gut gefüllten Mägen fuhren wir anschliessend mit dem Bus zum Bahnhof Biel. Bevor wir den Zug nach Bassersdorf bestiegen, besichtigten wir noch den 103-jährigen Wartesaal. Er hat in seinem langen Leben bestimmt schon vieles erlebt – doch eine Turnergruppe mit so guter Laune wahrscheinlich nicht alle Tage.
Die Zugfahrt verlief überraschend ruhig. Während die einen noch über die vergangenen drei Tage philosophierten, machten andere bereits eine intensive Augenpflege – natürlich nur, um für die Heimkehr wieder frisch auszusehen.
In Bassersdorf angekommen, folgte der würdige Abschluss. Unser Präsident Remo wurde für die hervorragende Organisation dieser dreitägigen Präsireise mit einem kräftigen zweifachen Turnerklatsch gefeiert. Lieber Remo, herzlichen Dank! Du hast an alles gedacht – vom perfekten Programm bis zum ausgezeichneten Essen. Sogar die SBB hat sich an den Fahrplan gehalten.
So gingen wir müde, aber glücklich, mit vielen schönen Erinnerungen, unzähligen Lachern und einigen neuen Geschichten für den nächsten Turnabend nach Hause.
Ein grosses Dankeschön an alle, die mit dabei waren und mit ihrer guten Laune diese Reise zu etwas Besonderem gemacht haben. Es war eine Freude, mit euch drei unvergessliche Tage zu verbringen.
Und wie heisst es so schön: Nach der Präsireise ist vor der Präsireise! Bis dahin bleiben wir fit, kameradschaftlich – und selbstverständlich immer pünktlich… schliesslich wissen wir jetzt alles über die Zeit.
Reto Jenni
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